Warum sich Personalisierung gerade im Gesundheitswesen lohnt

Personalisierung, bei diesem Begriff denken viele zunächst an Marketing. Briefe oder E-Mails, die den Empfänger mit Namen ansprechen, personalisierte Werbung im Internet usw. Personalisierung im Gesundheitsbereich ist mehr und kann enorm wertvoll sein, wenn die Patienten mitarbeiten und ihre Daten vertraulich behandelt werden.

Laut aus Sicht des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) ist Personalisierung sogar die beste Antwort auf den demografischen Wandel und die mit ihm einhergehenden Herausforderungen an das deutsche Gesundheitssystem.

1. Personalisierung im Gesundheitswesen

PersonalisierungVor allem geht es um eine personalisierte Gesundheitsversorgung. Wenn Arzt und Therapeut für jeden Patienten maßgeschneiderte Diagnose- und Therapieoptionen auswählen können und diese individuell auf seine Lebensumstände anpassen, kann das die Qualität in der Versorgung steigern. Außerdem vermeidet man so teure Doppeluntersuchungen, was wiederum die Krankenkassen freuen dürfte. Personalisierte Medizin, wie bereits in der HIV- und der Krebstherapie eingesetzt, kann ein Medikament bzw. eine Therapie besser auf den einzelnen Patienten abstimmen.

Die Voraussetzungen:

  • Digitalisierung – nur in der digitalen Form wird eine Analyse und Auswertung großer Datenmengen möglich, auch und gerade im Gesundheitssektor.
  • Vernetzung – bevor digitalisiert wird, müssen die beteiligten Prozesse konsequent vernetzt sein. Denn was hilft ein digitaler Röntgenfilm, wenn die Diagnosen beim Arzt noch per Hand notiert in der analoben Kartei „schlummern“?
  • Beteiligung – der Patient muss sich stärker als zuvor an der Versorgung beteiligen und beteiligt werden. Wer zum Beispiel digitale Versorgungsangebote, wie medizinische Apps nutzt, kann seine Gesundheitsdaten regelmäßig aktuell halten. Medizinische Versorgung als kontinuierlicher Prozess verbessert die Qualität der Behandlung. Das ist gerade bei den im Alter häufiger werdenden chronischen Erkrankungen wichtig.

2. Personalisierung im Marketing:

Für Therapeuten und Ärzte mit eigener Praxis wichtig ist auch die zweite Form der Personalisierung. Wie oben erwähnt findet sie im Marketing statt. Ob es um ein individuelles Angebot per Post oder um Bannerwerbung im Internet geht: Mit personalisierten Angeboten erreichen Sie Ihre Zielgruppe besser.

Tipp der Redaktion: Sie sind im Gesundheitswesen tätig und haben Fragen zu Themen, wie Marketing, Automatisierung oder Digitalisierung? Dann kontaktieren Sie internetmarketing.at, wir beraten Sie gern!

Weitere Informationen:
Personalisierte Gesundheitsversorgung gelingt nur mit Digitalisierung, auf: www.zvei.org
Personalisierte Medizin – das beste Medikament für den Patienten finden, auf: www.vfa.de

Warum sich Personalisierung gerade im Gesundheitswesen lohnt
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