E-Health: Ärzte und Therapeuten in einer zunehmend digitalen Welt

E-Health, was ist das überhaupt und was gehört dazu? Die meisten denken vielleicht an die elektronische Gesundheitskarte, doch es gehört viel mehr dazu. Um die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von digitaler Technologie im Gesundheitswesen sicher zu gestalten, gibt es bekanntlich das E-Health-Gesetz. Hier ein paar Dinge, die eventuell auch für Ihr Onlinemarketing interessant sein könnte.

Die Gesundheitskarte ist ein zentraler Teil, doch längst nicht alles, was unter E-Health fällt. Da gibt es zum Beispiel den großen Bereich der digitalen Kommunikation oder die ganzen Anwendungen im Gesundheitswesen.

E-Health: Ärzte und Therapeuten

E-Health: Ärzte und Therapeuten – Fotolia © everythingpossible

Das E-Health-Gesetz

Das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) ist eine Art Fahrplan für die Einführung einer digitalen Infrastruktur mit höchsten Sicherheitsstandards und die Einführung nutzbringender Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte. Deutschlands Bundesgesundheitsminister formuliert den Nutzen des Gesetzes wie folgt:

„Mit dem E-Health-Gesetz treiben wir den Fort schritt im Gesundheitswesen voran. Dabei stehen Patientennutzen und Datenschutz im Mittel punkt. Eine sichere digitale Infrastruktur verbessert die Gesundheitsversorgung und stärkt die Selbstbestimmung der Patienten – das bringt echten Nutzen für die Versicherten. Ärzte, Kassen und Industrie stehen jetzt gleichermaßen in der Pflicht, die gesetzlichen Vorgaben im Sinne der Pa tienten zügig umzusetzen.“


Die Gesundheitskarte als Basis bis 2018

Bis Mitte 2018 sollen Arztpraxen und Krankenhäuser flächendeckend an die Telematik-Infrastruktur angeschlossen sein. Soweit die Theorie, doch was bedeutet das für Sie als Therapeut, Arzt, Apotheker…? Patienten erwarten zu Recht, dass ihre Gesundheitsdaten immer korrekt zur Verfügung stehen, wenn sie behandelt werden. Ob das lebensrettende Notfalldaten, die richtigen Medikamente (Medikationssicherheit) oder einfach „nur“ die korrekten Daten der Versicherten sind, gleichzeitig muss maximaler Datensicherheit und Datenschutz gewährleistet werden. Ohne genaueste Dokumentation geht das alles nicht.

Verbesserung der Einsichtnahme ab 2018

Ab 2018 soll es möglich sein, dass die auf der Gesundheitskarte gespeicherten Daten in ein elektronisches Patientenfach aufgenommen werden. Hier können online auch eigene Daten wie z. B. ein Tagebuch über Blutzuckermessungen oder Blutwerte für Chemo-Patienten abgelegt werden. Die Patienten können dann ihre Daten auch ohne Arzt selbst abrufen, damit sie über Diagnose und Therapie viel genauer und umfassender informiert sind. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, um besser über die eigene Gesundheit mitentscheiden zu können. Und das wiederum ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Technische Anpassung an das Nutzerverhalten

Da sich immer mehr Patienten im Internet und via Smartphone, Tablet und Co. über gesundheitliche Aspekte informieren, soll auch die Kommunikation mit dem Therapeuten angepasst werden. So wird derzeit geprüft, inwiefern mobile und stationäre Endgeräte der Versicherten z. B für den Zugriff auf die elektronische Patientenakte und für die Kommunikation im Gesundheitswesen eingesetzt werden können.

Tipp der Redaktion: Das E-Health-Gesetz ist nur der „Fahrplan“. Um die elektronischen Möglichkeiten für Ihre Praxis oder Tätigkeit optimal zu nutzen, sind Sie zuständig. Wenn Sie möchten, kontaktieren Sie internetmarketing.at. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat – gerade im Gesundheitsbereich – zur Seite!

Weitere Informationen:
Bundesministerium für Gesundheit: Das Electronic Health-Gesetz, auf: www.bundesgesundheitsministerium.de
Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitskarte und zum Electronic Health-Gesetz, auf: www.bundesgesundheitsministerium.de

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