Online Video Advertising

Im Online Video Advertising werden meist kurze Video Clips im Internet, die ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen sollen, eingesetzt. Diese Kurzwerbung wird entweder vor, während oder nach einem Video eingeblendet oder als eigenständige Online Videos erstellt, die auf Internetplattformen laufen. Online Video Ads können so gestaltet werden, dass sie stoppen, sobald man sie anklickt, und den Nutzer direkt auf eine Online-Shop oder eine Landingpage weiterleiten.

Online Video Advertising – Ziele:

Online Video AdvertisingProdukte oder Dienstleistungen direkt verkaufen. Weniger: Imagewerbung, siehe hierzu: Videomarketing. Ob als Instream Video Ads, kurze Werbespots eingebettet in Video-Streams, ins Netz gestellten TV-Serien, Nachrichten oder Sportübertragungen, oder als In-Page-Ads, Bewegtbild innerhalb eines statischen, meist großfomatigen Formats … Das Netz wird immer bewegter. Zur Zeit nimmt Online Video Advertising (deutsch: die  “Bewegtbildwerbung im Internet”) in der Gesamtwerbung in Deutschland noch einen kleineren Teil ein, doch das ändert sich gerade rasant. Keine andere Werbeform hat in den letzten Jahren so große Zuwächse verzeichnet. Der Grund liegt nicht nur in der weiterentwickelten Technik, sondern vor allem am veränderten Nutzerverhalten: Gerade junge Zielgruppen erreichen Unternehmen verstärkt im Netz und weniger vor dem Fernsehgerät. Ein Grund dafür ist, dass sich gerade die jüngere Generation vermehrt Online Videos via PC und Laptop anschauet, selbst Videos auf Plattformen wie YouTube hochlädt, diese mittels Kommentarfunktion bewertet, mit anderen Usern auf Plattformen, wie Facebook teilt usw. Wer seine Produkte verkaufen will, sollte dies dementsprechend innerhalb dieses Umfeldes tun.Vorteile: Neben der Erreichbarkeit gerade jüngerer Zielgruppen, sind es die geringen Kosten, die Online Video Ads nicht nur für große Unternehmen attraktiv machen. Produktions- und Mediakosten sind im Vergleich zu einem TV-Spot bei Online überschaubar.

Online Video Advertising – Möglichkeiten:

Online Video Ads können innerhalb eines Videoclips laufen oder als “eigenständiger Film” auf er eigenen Unternehmenswebsite, auf Partnerwebseiten oder auf gängigen Videoplattformen, wie YouTube, veröffentlicht werden. Sie können auch passend zu einem gleichzeitig laufenden TV-Spot gestaltet werden. Man kann Online Video Ads auch in E-Mailings verwenden, indem man sie beispielsweise neben den unbewegten übrigen Content platziert und mit einem Link auf eine Bestellseite versieht…

Formen:
Es gibt Wraps, Glider, Sidekicks, Full Screen Ads und vieles mehr. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) hat einige Formate standardisiert:

  • In-Page Video Ads: Sie sind die älteste Form der Online-Video-Werbung. Hier werden Standard- und Sonderwerbeformen mit Streaming-Inhalten versehen. Sehr effektiv wirken sie auch als Homepage-Events oder auf Log-out-Seiten in großformatigen Layern oder Interstitials. Sie laufen in der Regel unabhängig vom Content und werden durch Targeting auf die Zielgruppen ausgesteuert. Im Gegensatz zu Instream Video Ads starten sie ohne Sound – den muss der User anklicken.
  • Instream Video Ads: Zu dieser Art Bewegtbildwerbung zählen alle Werbeformen, die im Rahmen von Bewegtbild vor, nach oder während eines Video-Streams ausgeliefert werden. Es wird zwischen Linear Video Ads und Non-Linear Video Ads wie Overlay Ads und Branded Player unterschieden.
  • Linear Video Ad: Dieses Video Ad erhält die volle Aufmerksamkeit des Nutzers. Es läuft vor (Preroll), zwischen (Midroll) oder nach (Postroll) dem Video Content und linear, das heißt, die Werbung läuft nie zeitgleich mit dem Video Content. Enthält ein Spot ein interaktives Element (zum Beispiel ein anklickbares Gewinnspiel) wird dieses sogenannte Interactive Video Ad für acht bis zehn Sekunden unterbrochen. Danach wird der Spot zu Ende ausgespielt oder der Inhalt fortgesetzt.
  • Non-linear Video Ad: Diese Art beansprucht – im Gegensatz zum linearen Video Ads – nicht die volle Aufmerksamkeit des Nutzers. Es läuft parallel zum Video Content und überlappt diesen teilweise. Es gibt Overlay Ads und Branded Player.

Das Overlay Ad läuft parallel im Content, beispielsweise am unteren oder seitlichen Bildrand. Mittels Klick gelangt der User beispielsweise auf die Website des Werbungtreibenden. Das Video läuft weiter oder stoppt.

Beim Branded Player ist der Player gänzlich mit einem Rahmen, in dem die Werbung abläuft, umgeben. Ähnlich wie beim Overlay Ad gelangt ein User durch klicken des Rahmens direkt auf die Site des Werbekunden.

Internet Marketing LogoAchtung:

Gute Informationen finden Sie momentan eher im US-amerikanischen Raum. In Deutschland sind verlässliche Informationen derzeit noch rar und meist werden die Begriffe Online Video Advertising und Videomarketing vermischt. Für ausführliche Info, nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Beispiele:

Weiterführende Info:
Interactive Advertising Bureau (IAB)

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