Online-Journalismus

Online-Journalismus (auch Onlinejournalismus), also das Schreiben von informativen Inhalten im Internet, verbindet klassische journalistische Darstellungsformen mit online-typischen Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation. Daher sind auch journalistische Online-Texte, wie Webseiten oder Online-Werbung als nicht-linearer Hypertext bzw. Hypermedia, aufgebaut.

Online-Journalismus hat wie Journalismus allgemein den Anspruch neutral zu sein. In der Praxis gehört er – gewollt oder ungewollt – auch zum Internetmarketing gehört, und zwar immer dann, wenn ein Artikel etwas oder jemanden positiv bekannt macht. Auf jeden Fall fällt die Abgrenzung von Online-Journalismus zum Marketing immer schwerer, da im Internetmarketing allgemein vermehrt auf Inhalte gesetzt wird (Contentmarketing).

Beispiele für Online-Journalismus:

  • Webjournalismus – multimediale Angebote im Internet,
  • Apps für Smartphones und Tablet-Computer,
  • Newsletter per E-Mail,
  • Slideshows, Audio- und Videoclips – also journalistisches Bewegtbild-Angebot,
  • Umfragen, Rankings und weitere Angebote, die nicht werblich geprägt sind,
  • Service-Angebote – z.B. allgemeine und personalisierte Datenbanken,
  • Blogs, Facebook, Twitter… – journalistische Angebote im Bereich Social Media,
  • Online-Communitys – wenn sie journalistisch konzipiert bzw. Moderiert werden, z.B. Chats, Foren…

Kleine Entstehungsgeschichte:

Der reine Onlinejournalismus entwickelte sich recht früh in Form von passenden Internet-Präsenzen der bereits existierenden  Medien, wie Tageszeitungen, Magazinen, Radio-Sender usw. Die ersten reinen Online-Portale ohne gedruckte Vorbilder, wie T-Online und AOL, kamen ab Mitte der 90er-Jahre hinzu. Heute gilt das Motto „Online first“ häufig auch bei klassischen Presseerzeugnissen.

Weiterführende Info:

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