Digitale Medizin – Ärzte und Therapeuten in der digitalen Welt

Internet, mobile Marketing, Online-Apotheken, Datenerfassung…digitale Medizin. Nicht nur der Arztberuf hat sich gerade in den letzten Jahren enorm gewandelt, auch andere Berufe im Gesundheitsbereich sehen sich Anforderungen gegenüber, die so noch vor wenigen Jahren nicht abzusehen waren.

Die digitalisierten Informationen sind immer und überall abrufbar und genau das macht Ärzten und Therapeuten zu schaffen. Die Informationsflut im Internet stehe „einer demografisch und strukturell bedingten Reduzierung der Ressource Arzt gegenüber“, heißt es in der Erklärung der diesjährigen Bundeshauptversammlung des NAV-Virchow-Bundes.

Digitale Medizin

Digitale Medizin – Wie reagieren die Patienten?

Patienten haben ihr Verhalten schon geändert bzw. an die digitale Welt angepasst. Von der Selbstdiagnose bis zum Selbstmanagement von Krankheiten wurde der Patient vom Gesundheitsempfänger zum Selbstoptimierer, so das Fazit des NAV-Virchow-Bundes.

Werden Ärzte und Therapeuten also überflüssig? Das sei nicht die Frage, sind sich die niedergelassenen Ärzte sicher. Vielmehr beginnen Ärzte und Therapeuten eine andere Rolle zu spielen und sollten sich daher unbedingt an die besser informierten, aktiven Patienten anpassen. Die benötigen den Arzt nun zunehmend zur Entscheidungsfindung, bei der der Patient die fachliche Expertise des Arztes benötige.

Außerdem werden Ärzte von Patienten im Internet bewertet. Das Online-Bewertungsportal jameda hat dazu eine Studie mit 3000 Internetnutzern durchgeführt. Demnach sind die wichtigsten Gründe für Bewertungen auf Ärzteportalen im Internet Dankbarkeit gegenüber dem behandelnden Arzt und der Wunsch, anderen Arztsuchenden bei ihrer Entscheidung für einen passenden Mediziner zu helfen. Außerdem wollen sie Ärzten damit ein Feedback ihrer Arbeit geben.

Der Arzt als Berater

„Kommunikation wird der Kernprozess in den Praxen sein“, erklärt dies der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich, auf der Veranstaltung. Das ist es schon, denn die digitale Welt ist nicht nur von Vorteil für Patienten, sondern kann, angesichts der unüberschaubaren Masse an Informationen, auch Verwirrung stiften.

Beispiel: Allein zum Thema Krebs gibt es Informationen von Bund und Ländern, Ärztekammern aber auch von einzelnen Arztpraxen, Berichte von Betroffenen, Online-Foren in denen man sich mit anderen austauschen kann und nicht zu vergessen: die allüberall präsente Pharmaindustrie. Nicht zu vergessen sind zahlreiche mehr oder weniger seriöse Online-Diagnosen…

Ein Therapeut oder Arzt, der weiß, was zu seinem Spezialgebiet online passiert, kann seinen Patienten einfach besser zur Seite stehen, sie beraten und gemeinsam mit ihnen einen individuellen Weg finden.

Tipp der Redaktion: Sie sind im Gesundheitsbereich tätig und benötigen digitale Hilfe für Internet-Auftritte, Social Media, Texterstellung und mehr? Dann kontaktieren Sie internetmarketing.at, wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Weitere Informationen:
NAV-Virchow-Bund diskutiert Wandel des Arztberufes, auf: e-health-com.eu
Online-Studie: Warum Patienten Ärzte im Internet bewerten, auf: www.aerzteblatt.de

Digitale Medizin – Ärzte und Therapeuten in der digitalen Welt
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