Wie Sie Automatisierung gekonnt für Ihre Ziele nutzen

Maschinen, die die Welt übernehmen? Automatisierung, bzw. automatisierte Prozesse, die sich nicht mehr abschalten lassen? Diese Vision brachte uns in den 90er Jahren bereits Filme, wie Terminator mit Arnold Schwarzenegger als Mensch-Maschine näher. Wie können Sie als Unternehmer oder Freiberufler automatische Prozesse nutzen, ohne dass sich „Ihre“ Maschine selbstständig macht? Bringen Medizin-Apps wirklich mehr Qualität in den Gesundheitssektor? Wie sorgen Sie für mehr Bequemlichkeit und größere Effektivität und bleiben dennoch „Herr“ oder „Frau“ der Lage?

Automatisierung heißt Verantwortung

AutomatisierungKrankenhaus, Rechtsanwaltskanzlei, Tankstelle, Kundendienst … Automatisierung dringt Jahr für Jahr weiter in die Lebenswelten der Menschen ein. Sogar dort, wo wir es bis vor kurzem noch nicht vermuteten, Tendenz steigend. Auch der Gesundheitsbereich bleibt nicht verschont. Doch nur ein verantwortungsvoller und kontrollierter Umgang mit den Möglichkeiten kann einen tatsächlichen Mehrwert für alle Menschen bringen. Ganz klare Regel: Geben Sie die Verantwortung über die Automatisierung nicht aus der Hand. Auf folgende Dinge sollten Sie besonders achten:

1. Qualität und Inhalt – Wer entscheidet in automatisierten Prozessen über die Inhalte und die Qualität der Kommunikation mit Ihren Kunden? Ein automatisiert zusammengestellter Content oder eine automatisch erzeugte individuelle Botschaft kann in der Regeln nicht mehr so viele (menschliche) Freigaben oder Kanäle durchlaufen, wie konventionelle Aktionen und Werbekampagnen. Fehler, die Computer machen, sind jedoch anders und können sehr schnell zu Misserfolg und zu einem schlechten Image führen.

2. Verantwortung über „Topp“ oder „Flopp“ – Wer trägt bei Ihnen die Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg einer Marketingstrategie, wenn der Einfluss auf deren Umsetzung tatsächlich immer geringer wird? Wer verantwortet Fehler, wenn Systeme selbstständig die Steuerung übernehmen? Gerade bei besonders starker Automatisierung, wie einer Bestellannahme oder Kundenhotlines, sollte als Verantwortlicher unbedingt ein Mitarbeiter klar festgelegt werden.

3. Marketingsteuerung – Auch nach der Planungsphase und dem Beginn einer automatisierten Aktion, sollten Sie nicht alles den Algorithmen überlassen. Die automatisierte Auswertung von vielen Kundendaten ist ebenfalls nur so gut, wie der (menschliche) Kopf, der dahintersteckt!

Wenn Sie alle 3 Punkte berücksichtigen, dann sind Sie auf einem guten Weg. Denn nichts ist schlimmer, als eine Kunden-Hotline, der man anmerkt, dass sie nur von Robotern bedient wird.

Fazit: Automatisierung ist gut, Kontrolle ist besser!

Es ist im Prinzip wie in einem Orchester: Die Musiker spielen hervorragend, doch nur der Dirigent sorgt für die Gesamtqualität. Geben Sie also nicht alles komplett aus der Hand und sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihre Mitarbeiter entsprechend geschult an Automatisierungsprozessen teilnehmen.

Tipp der Redaktion: Automatisierung soll Ihnen bei der Realisierung ihrer Visionen und Ideen helfen und in keinem Fall in einem Selbstzweck enden. Kontaktieren Sie internetmarketing.at, wenn Sie effektive Automatisierung planen. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Weitere Informationen:
Sven Bruck: Automatisieren im Marketing: Fluch oder Segen? auf: www.haufe.de
Ursula Kramer: Da gibt’s doch auch ’ne App? Vertrauenswürdige Anwendungssoftware. Buchtipp auf: www.thieme-connect.com

Wie Sie Automatisierung gekonnt für Ihre Ziele nutzen
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2 Gedanken zu “Wie Sie Automatisierung gekonnt für Ihre Ziele nutzen

  1. Ehrlich gesagt wird mir das mit diesen vielen neuen Technologien immer unsympathischer – ich blicke langsam nicht mehr durch! In zu kurzer Zeit immer wieder neue Unternehmen und Produkte – wer kommt da noch mit?

    Tobias

  2. Das verstehen wir gut, Tobias. Umso wichtiger ist es, dass man weiß, mit wem oder was man es zu tun hat. Technik beherrschen, nicht von ihr beherrschen lassen, das ist und bleibt das A und O, finden wir!

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