Liechtenstein ist im europäischen Austauschprogramm mit dabei!

Leonardo da Vinci heißt ein noch relativ neues aber bereits recht erfolgreiches europäisches Austausch- und Förderprogramm und es will, wie sein Namensgeber, Großes erreichen. Das Programm erstreckt sich über eine Vielzahl von Fachgebieten und bietet allen Teilnehmern umfassende Chancen den Gedanken- und Wissenstransfers sowie die Möglichkeit des kulturellen Austausches. Auch im Hinblick auf eine langfristige Netzwerkbildung, profitieren maßgeblich Wirtschaftsbereiche wie Firmengründungen, Finanzen, Dienstleistungen, Industrie und Gesundheit von einem internatioanlen Network. Soweit so gut, doch neu ist, dass neben den EU-Mitgliedsstaaten auch das Fürstentum Liechtenstein an diesem Programm teilnimmt und damit den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch fördert.

Urheber: stringerphotoDie Initiatoren des Programms „Leonardo da Vinci“ setzen ebenso wie Liechtenstein im Allgemeinen auf Nachhaltigkeit. Gerade im Bereich der Aus- und Weiterbildung fördert das Programm eine qualitative Verbesserung und Innovation in Bezug auf Systeme, Einrichtungen, Programmatik und Verfahren der beruflichen Weiter- und Ausbildung. Gerade im Bereich Innovation, zeigt etwa die Schweiz seit Jahren Unternehmer- und Pioniergeist und zeichnet auf dem Swiss Innovation Forum kreative und innovative Ideen aus. Insbesondere innovative Geschäftskonzepte und Offshore Firmengründung werden von der hochkarätigen Jury geschätzt. So zählt etwa die Bank Liechtenstein sowie die internationale Treuhandgesellschaft Centurion Fiduciary auch in diesem Jahr zu den innovativsten Geschäftsprojekten in der Kategorie Offshore 500. Schon heute kann man gespannt sein, wer im kommenden Jahr zu den Preisträgern gehören wird.

Flächendeckend und grenzüberschreitend

Die Zielgruppe des Programms deckt das gesamte Spektrum der beruflichen Bildung ab: Einrichtungen der beruflichen Bildung, Bildungsträger, berufsbildende Schulen aber auch Unternehmen und Betriebe aller Branchen und Größenordnung. Auch die Sozialpartner der Länder und ihre zugehörigen Organisationen sowie Berufsverbände und Kammern werden in den internationalen Austausch eingebunden. Mit der flächendeckenden und grenzüberschreitenden Einbindung aller Akteure im Bereich der Berufsbildung soll sichergestellt werden, dass neue und zukunftsweisende Konzepte und innovative Ansätze ausgetauscht und weiter optimiert werden.

Finanzierung:

Um diese Ziele zu erreichen wird dem Programm von der Europäischen Union ein Budget in Höhe von 1.725 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Jedes Projekt wird mit maximal 200.000 Euro pro Jahr gefördert, die Projektdauer darf 36 Monate nicht überschreiten.

Teilnehmer:

Die teilnehmenden Länder umfassen die 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die EFTA- und EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Türkei, Kroatien und die Schweiz.

Eine finanzielle Förderung in Form eines Zuschusses ist vorgesehen für Stipendien mit den zugehörigen Reise- und Aufenthaltskosten, für die sprachliche und interkulturelle Vorbereitung der Teilnehmenden und für die Organisationsmittel zur Durchführung der einzelnen Projekte.

Tipp der Redaktion: Sie sitzen in Liechtenstein oder in der EU und möchten an diesem Programm teilhaben? Sie benötigen Unterstützung für ein bestimmtes Projekt?  Dann kontaktieren Sie internetmarketing.at, wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Weitere Informationen:

Leonardo da Vinci – Liechtenstein. Projekt, Partnerschaften, Zahlen und Fakten, auf: http://www.leonardodavinci.li

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