Hyperpersonalisierung ist im Kommen

In den USA bereits etabliert, in Deutschland und Österreich schwer im Kommen: die Hyperpersonalisierung als Steigerung der personalisierten E-Mails. Letztere werden in Zeiten hoher Spam-Dichte und Massen an täglichen Informationen ohnehin schon als Muss für Unternehmen angesehen. Hyperpersonalisierung geht noch einen Schritt weiter und bringt die Information noch zugeschnittener zum Kunden.

© CRB98

Dies geht mit Hilfe einer genauen Datenanalyse im Vorfeld. Mit diesen “Feindaten” versucht Hyperpersonalisierung jeden einzelnen Kunden mit genau auf ihn zugeschnittenen Content zu versorgen. Hyperpersonalisierte E-Mails sprechen den Empfänger mit “Wir vermissen Sie Frau Sonntag” oder einer personalisierten Geburtstagstorte, auf der in Zuckergussschrift “Herzlichen Glückwunsch lieber Manfred!” steht. Der Effekt ist menschlich: Das Interesse des Empfängers wird sofort geweckt, denn wer eine solche Mail bekommt, hat das Gefühl, dass er persönlich und individuell angesprochen wird.

Unternehmer, die hyperpersonalisierte Mails versenden wollen, brauchen zunächst ein besonders gutes Tool, das so viele Kundendaten wie möglich sammelt. Nur mit guten Profilen Ihrer Kunden bzw. User können Sie in einem zweiten Schritt die genaue Ansprache mit relevantem Content formulieren.

Vertrauen schafft langfristig höhere Umsätze.

Die Mühe und Investition lohnen sich im E-Mail-Marketing, denn das Ergebnis ist eine gesteigerte Loyalität gegenüber Ihnen und Ihrem Unternehmen. Wir Menschen wiederum kaufen gerne dort, wo wir geschätzt und nicht übervorteilt werden, was auch die Studie des Marktforschungsinstituts NPD Group, in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen NCR zeigt: Verbraucher legen viel Wert auf personalisierte Produktinformationen via E-Mail.

Vorsicht vor “falscher” Personalisierung:

  • Vermeiden Sie eine zu starke Personalisierung oder allzu enges “Schubladendenken”. Nicht immer mag “die Frau über 30, die im Internet nach Winterstiefeln sucht” auch automatisch Schottenröcke und liebt Reisen nach Großbritannien. Achten Sie darauf, dass in Vertriebsmeetings festgelegte “Gemeinsamkeiten” nicht aus Versehen nur den Geschmack der Anwesenden, statt der der meisten Kunden treffen.
  • Auch können sich ehemalige Vorlieben ändern, so dass eventuell Angebote von 2014 nächstes Jahr eventuell nicht mehr zum Profil des Käufers passen.
  • Andersherum werden manchmal Angebote, die eigentlich nicht ins Profil des Käufers passen, plötzlich interessant – auch dies sollten Sie unbedingt berücksichtigen.

Tipp von internetmarketing.at: Halten Sie nicht an Kundenprofilen fest, sondern prüfen Sie diese in regelmäßigen Abständen! Lassen Sie sich dazu ruhig von Profis beraten und/oder helfen und nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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Weitere Informationen:
Hans J. Even: Fresh from the US: Digital Marketing-Trends, auf: www.marketing-boerse.de
Christian Rodrian: Hyperpersonalisierung für Verbraucher immer wichtiger, auf: legodo.com

Ein Gedanke zu “Hyperpersonalisierung ist im Kommen

  1. Danke für diesen Beitrag und die Tipps zu dieser neuen Form des E-Mail-Marketings. Für Unternehmen sicher positiv zu bewerten, für den Verbraucher – naja, das bleibt abzuwarten.
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter

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