Wann Humor erfolgreich verkauft – und wann nicht

Ob auf Twitter oder Facebook, es ist eher unterhaltsamer Content, der uns zum Folgen veranlasst. Dementsprechend gehören besonders Webseiten von witzigen Marken zu den meistbesuchten. Unter den „Top 5“ von Gründen, warum Menschen Marken folgen, wird ebenfalls der Humor angegeben. Warum und wann aber verkauft Humor überhaupt?

5 Tipps, wie Sie die Zielgruppe zum Lachen bringen:

  1. Passend: Die Unterhaltung und die Art des Humors muss zur Marke und zur Zielgruppe passen. Es nutzt nichts (und schadet mehr), einfach einen Witz zu posten, der nicht glaubwürdig erzählt wird.
  2. Minimal: Ein kleines Lachen, das einem den Tag versüßt, bringt viel mehr als ein großer „Knaller-Witz“: Nutzen Sie spontane Schnappschüsse via Smartphone vom Team, vom Arbeitsplatz und Co. Auch die typischen Tierfotos mit einem netten Spruch darunter sind trivial aber zaubern immer noch ein Lächeln auf unser Gesicht. Passt der Schnappschuss noch zum Unternehmen, zum Produkt oder zur Situation – noch besser!
  3. Unterhaltsam: Finden Sie eine kleine Story, ein Wortspiel, nehmen Sie Gedanken vorweg … Kurz: Sagen Sie etwas, das alle auch gerade sagen wollten (aber noch nicht getan haben) …
  4. Aktuell: Finden Sie spontane Aufhänger für Ihren Humor. Etwas Lustiges zur derzeitigen Hitzewelle kommt immer gut an, ein Witz auf Kosten anderer Menschen weniger!
  5. In Serie: kommt ein Witz gut an, dann gehen Sie doch in Serie. Haribo Canada hatte einen Riesenerfolg mit zwei Gummibären, die sie an den unmöglichsten Orten fotografierten, einen Spruch dazu schrieben und schon mit einer großen Menge Kommentaren von ihren Followern „belohnt“ wurden. Denn Gummibärchen, die sprechen, sind witzig.

[adsenseyu2]Beispiel Charmin:
Die Twitter-Posts von Charmin sind einfach witzig, sympatisch und, obwohl es sich um Toilettenpapier handelt, niemals schmutzig. Am Vatertag postete beispielsweise Charmin auf Twitter ein lustiges Video über Väter. Zusammen mit der Aufforderung „This Father’s Day, Charmin salutes Dads for doing what they love to do. Watch our heartfelt video, uh, from any seat“ wurden hier augenzwinkernd unterschiedliche Szenen aneinandergereiht, in denen Väter das machen, was sie angeblich gerne machen.

Warum Humor?
Wer lachen kann, zeigt seine menschliche Seite. Humor heißt, dass wir auch einmal über den Dingen stehen können und dass Sie und Ihr Management auch einmal „Fünfe gerade sein lassen“ können. Humor zeigt die menschliche Seite Ihrer Marke und hebt sie damit von der Konkurrenz ab! Hier könnte man den mittlerweile legendären frostablog.de anführen, die in den vielen Jahren als Blogger regelmäßig gelobt und kritisiert wurden – und damit meist positiv im Gespräch blieben.

internetmarketing-Tipp:
Schwierig ist es, den richtigen Ton zu finden, der zur Zielgruppe passt: Nicht immer ist das, was die Marketingabteilung oder die Unternehmensleitung witzig findet auch ein Lacher in der Zielgruppe. Hier sollten Sie sich unbedingt vorab informieren und Tests starten. Dazu eignen sich nicht nur Marketing-Spezialisten, wie internetmarketing.at, sondern auch die eigenen Mitarbeiter. Gibt es unter ihnen Menschen, die mit den Kunden in engem Kontakt stehen oder gar selbst zur Zielgruppe gehören?

Weitere Informationen:
Amy Elderkin: How big brands are using humour on social media (and why you should too), auf: blog.hootsuite.com via xing-news.com
Achtung: Etwas Eigenlob zum 10jährigen!, ein informativer Bericht über das Bloggen auf: www.frostablog.de

Wann Humor erfolgreich verkauft – und wann nicht
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Ein Gedanke zu “Wann Humor erfolgreich verkauft – und wann nicht

  1. Danke für diesen informativen Beitrag und die wertvollen Tipps zum Thema „Wann Humor erfolgreich verkauft – und wann nicht“.
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter B.

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