Welcher Online-Shop passt zu Ihnen?

Internethandel findet an den unterschiedlichsten Stellen statt. Doch nicht jedes Produkt verkauft sich überall gleich gut. Finden Sie heraus, was zu Ihrem Angebot passt! Dazu sollten Sie wissen, welche Möglichkeiten es heutzutage überhaupt gibt. Daher finden Sie hier einen kurzen Überblick über aktuelle Shoplösungen im E-Commerce.

Eine Shopseite oder lieber eine kurze Notiz auf Facebook? Vielleicht lieber mal spontan etwas Werbliches „Twittern“? All das macht viel Arbeit, bringt aber ohne Plan nur wenig Umsatz. Besser wäre es, wenn Sie den E-Commerce Ihres Unternehmens zunächst planen, gute Berater hinzuziehen und dann auf Dauer strukturiert und konsequent vorgehen – egal wie „groß“ oder „klein“ ihr Online-Handel im Vergleich zum restlichen Vertrieb ist.

1. Der eigene Online-Shop

OnlineshopDer „Klassiker“ unter den Shoplösungen ist ein eigener Shop für Ihr Unternehmen, auch Kaufshop. Man erwirbt ihn heute nicht mehr als CD und installiert ihn auf den eigenen Server, sondern eher in Form einer „Kauflizenz“. Dafür ist er teurer geworden: Statt früher eher preiswert, muss man heute schon eine 4-stellige Summe einkalkulieren. Der eigene Shop eignet sich, wenn Sie einen mittleren oder großen Online-Shop langfristig betreiben wollen und der Hauptteil Ihres Umsatzes online zustandekommt.

2. Der Shop zum Mieten

Mietshops gibt es zu sehr viel günstigeren und vor allem flexiblen Tarifen und Leistungen. Dadurch kann man zum Beispiel zunächst mit einem kleinen Shop beginnen und – bei Erfolg – jederzeit das Ganze durch einen Tarifwechsel oder „Upgrade“ anpassen. Diese Lösung eignet sich also für jede Größe von Online-Shops. Damit das Ganze nicht zu teuer wird, achten Sie bei Mietshops nicht nur auf die Grundgebühr, sondern auch auf weitere Kosten, wie Einrichtungskosten, umsatzabhängige Provisionsgebühren usw. Der Nachteil ist, dass das Hosting vom Shopbetreiber vorgenommen wird. Wenn in Ihrem Shop schnelles Handeln meist am Wochenende erforderlich ist, sollten  Sie einen Anbieter mit 24-Stunden-Support auch am Wochenende wählen, was jedoch nicht die preiswerteste Lösung ist.

3. Der Marktplatz (Portal)

Markplätze nennt man Anbieter, wie Ebay, Amazon oder rakuten.de, bei denen man sich mit einem Verkäuferkonto anmelden und dann – je nachdem – bei jedem Verkauf eine Provision zahlen muss, die je nach Endpreis und Kathegorie höher oder niedriger ausfallen kann.  Mittlerweile gibt es nicht nur die oben genannten „Riesen“, sondern auch immer mehr kleine neue Marktplätze, wie aboutyou.de oder meinpaket.de, die attraktivere Konditionen anbieten. Vorteil von Marktplätzen ist, dass man auch ohne eigene Shoplösung eigene Angebote testweise verkaufen kann.

Weitere Shopsmodelle sind auch der sogenannte „Widget-Shop“, also eine Art Bausteine, die in bereits bestehende Seiten integriert werden können. Vorteil: Mit ihnen kann man bestehende Content-Seiten mit einem Warenkorb oder anderem relativ schnell „aufrüsten“. Auch Facebook-Shops funktionieren ähnlich bausteinartig und ermöglichen den Verkauf von einzelnen Produkten direkt auf der Facebook-Pinwand.

4. Open-Source Shop-Lösungen

Bekannte Anbieter, wie Magento, Oxid oder Shopware, werden mittlerweile gern als preiswertere Alternative zu festen Kauf- oder Mietshops genutzt. Neben kostenpflichtigen Produkten bieten sie auch eine kleinere kostenlose Lösung zum Download an. Da die wirklich guten Funktionen jedoch kostenpflichtig sind, wechseln die meisten Kunden früher oder später zu kostenpflichtigen Lösungen.

5. CMS-Shoperweiterungen

WordPress und Co: Auch im Online-Shop-Bereich sind Content-Management-Systeme (CMS) auf dem Vormarsch. Wer ohnehin schon für seine Homepage ein CMS-System nutzt, kann meist bei dem gleichen Anbieter einen Shop dazubuchen und sich so eine vorgefertigte Lösung selbst erstellen. Vorteile sind die recht niedrigen Investitionskosten und die große Flexibilität. Attraktiv sind hier u.a. Funktionen, wie automatische Kunden-Benachrichtigungs-E-Mails. Nachteil ist die noch recht dürftige Auswahl an vorbereiteten Schnittstellen zu traditioneller Unternehmenssoftware, wie z.B. einer Warenwirtschaftslösung, doch wer nur einen kleinen Shop betreiben will, ist mit einer CMS-Lösung gut beraten

Wer langfristig erfolgreich E-Commerce betreiben will, sollte eine Kombination verschiedener Shoptypen (Multichannel) in Erwägung ziehen, damit man alle Kunden dort erreicht, wo sie nach Produkten oder Lösungen suchen. Auch Lösungen, die den rapide ansteigenden Mobile-Commerce und das Einkaufen via QR-Codes berücksichtigen, sollten nicht vergessen werden. Am besten Sie lassen sich vorab beraten, denn ein ständiger Shopwechsel bringt immer Verluste mit sich.

Haben Sie Fragen zu einer optimalen Shoplösung für Ihr Unternehmen? Dann nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf – wir beraten Sie gern!

Weitere Informationen:
Online-Shop auf: www.internetmarketing.at
Alexander Hofmann „Wo verkaufen? – Alle 7 Shoptypen im Detail“ auf: www.internethandel.de

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