Wie kann „User Generated Content“ als Strategie genutzt werden?

Inhalt, den User schreiben, kann zu wertvollem Content für Ihr Unternehmen werden. Allerdings kommt es darauf an, wie dieser Content aussieht, denn steuern kann man nutzergenerierte Inhalte nicht wirklich. Doch man kann ihn fördern. Als User Generated Content (UGS) bezeichnet man diejenigen Inhalte, die freiwillig von Internetnutzern, verfasst und veröffentlicht werden. Mit etwas Glück und viel Fingerspitzengefühl schreiben Ihre Kunden und Ihre Zielgruppe bald regelmäßig auf einer Ihrer Plattformen oder bewerten Sie auf anderen.

Beispiele von User Generated Content:

  • EmpfehlungsmarketingRezensionen
  • Bewertungen
  • Kommentare
  • Gastbeiträge
  • Online-Texte
  • Videos
  • Fotos

Die Plattformen auf denen veröffentlicht wird, können sowohl Blogs als auch spezielle Plattformen sein. Letztere sind beispielsweise Wikipedia für Texte, youtube für Videos oder flickr für Fotos. Aber auch Seiten, die Sie als Unternehmen entwickeln, zum Beispiel eine Facebook-Seite, ein Firmenblog oder Ihr Online-Shop mit Kommentarfunktion auf jeder Produktseite bieten Plattformen für nutzergenerierte Inhalte. Oder Sie bieten Ihr Produkt auf Seiten, wie amazon an, die bewusst Produktrezensionen fördern.

Vorteil für Webseitenbetreiber:

  • Kostenloser Content
  • im Idealfall qualitativ hochwertiger Content
  • bessere Chancen auf ein gutes Ranking der eigenen Website
  • Empfehlungsmarketing durch Rezensionen und Kommentare
  • Über die Rezensionen und Kommentare erfährt man Verbesserungsvorschläge direkt von den Kunden
  • wachsende Fangemeinde

Die Nachteile können enorm sein, wenn UGC zu Ihrem Unternehmen oder Produkten qualitativ schlecht ist. Da die Inhalte nicht von Profis geschrieben werden, schwankt die Qualität enorm. Auch sind die Geschmäcker bekanntlich verschieden, daher bewertet nicht jeder ein gutes Restaurant auf Yelp (vormals Qype) gleich gut. Desweiteren sollten Sie, wenn Sie Empfehlungsmarketing als Strategie verfolgen, auch mit kritischen oder negativen User-Beiträgen leben können.

Doch wer mit allen Kommentaren gleichermaßen respektvoll und professionell umgehen kann, der erhält dank UGC nach und nach eine wachsende Fangemeinde und bleibt – in den meisten Fällen – vom allseits befürchteten Shitstorm verschont.

Unser Tipp: Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, User Generated Content als Strategie zu fördern, sollten Sie vorab auch die Frage nach dem Urheberrecht fremder Inhalte klären, am besten gemeinsam mit einem Rechtsexperten.

Weiterführende Info:
Andreas Döring: User Generated Content, auf blog.social-media-realtions.com
Empfehlungsmarketing, auf: internetmarketing.at

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