Wie Sie Pinterest für Ihr Unternehmen nutzen

Pinterest ist eines der am stärksten wachsenden Sozialen Netzwerke mit etwa 70 Millionen Nutzer weltweit (Stand: Juli 2013). Höchste Zeit, dieses Bildernetzwerk für das eigene Contentmarketing zu nutzen. Hier ein paar Tipps, wie Sie Pinterest mit wenig Aufwand in Ihre Marketingstrategie einbinden.

pinterest_logo_red

1. Stellen Sie den Pinterest-Button neben Fotos!
Facebook, Twitter oder Pinterest – laut Tests werden Bilder und Fotos, die in direkter Nachbarschaft eines Sharing-Buttons liegen, deutlich mehr geteilt werden. Bilden Sie also einen Pinterest-Button in der Nähe des gewünschten Bildes ab. Sie können ihn sogar direkt ins Foto einbinden.

2. Nutzen Sie hochwertige Fotos!
Hochwertig heißt bei Bildern: aussagekräftig, emotional, repräsentativ zu einem Thema und/oder unterhaltsam. Schließlich sollen User länger bei einem Bild hängenbleiben, möglichst einen Kommentar abgeben und im Idealfall das Bild repinnen. Als Mindestmaß gelten derzeit 640 x 360 Pixel.

Fotolia

3. Fügen Sie Texte zu den Fotos hinzu!
Direktmarketing-Spezialisten wissen es: Untertitel werden eher gelesen als Fließtext! Denn der Leser versucht mit Blick auf das Bild mehr darüber herauszufinden. Steht ein kurzer, aussagekräftiger (!) Text direkt darunter, wird er  aufmerksam mitgelesen. Übrigens: Fließtext, der neben den Fotos steht und sich auf diese bezieht, wird ebenfalls bevorzugt gelesen.

4. Verwenden Sie aussagekräftige Beschreibungen
Versehen Sie Ihre Pin mit Beschreibungen, die zum Beispiel Zusatzinformationen liefern, eine Quelle nennen oder zum Beispiel eine Frage stellen. Es ist im Prinzip wie bei Zeitungsartikeln: Kurzer ansprechender Content als Teaser macht neugierig auf den eigentlichen Artikel.

5. „Taggen“ Sie andere Pinterest-Nutzer in eigenen Pins
Ähnlich wie bei Twitter und Facebook können Sie auf Pinterest User mit dem @-Zeichen kenntlich machen (taggen). Das hat den Vorteil, dass der Pinterest-User über Ihre Erwähnung informiert wird. Wahrscheinlich wird er sich wenig später mit Ihrer Pinnwand beschäftigen usw.

6. Folgen Sie interessanten Pinnwänden bzw. Leuten
Folgen Sie wenigen aber gezielt Pinnwänden, die lohnenswerte Accounts rund um das eigene Themengebiet enthalten. Das hat zwei Vorteile: Erstens erhalten Sie gezielt für Ihr Unternehmen interessante neue Inhalte. Zweitens machen Sie die jeweiligen User auf Ihre Pinnwand aufmerksam.

7. Fördern Sie Ihre Multiplikatoren!
Finden Sie heraus, wer Ihre Pins regelmäßig verbreitet und bauen Sie eine Beziehung zu diesen Usern auf. Sie können Ihre Mulitplikatoren aktiv ansprechen, sie bevorzugt auf neue Inhalte aufmerksam machen usw.

8. Bewerben Sie Ihren Pinterest-Account
Viele vergessen, dass „Bewerben“ nicht nur kostenpflichtige Werbung meint, sondern auch das schlichte Zeigen von Profilen, die Sie nutzen, auf der eigenen Website. Hierzu haben nicht nur Twitter, Facebook und Google+ extra Buttons entwickelt, sondern auch Pinterest. Auch in E-Mails an Kunden oder Geschäftspartner können Sie – zum Beispiel mit einem PS in der Visitenkarte – auf Ihren Pinterest-Account hinweisen.

Mehr über Pinterest:
Die eigentliche Idee hinter Pinterest ist der gemeinsame Austausch über verschiedene Hobbys, Interessen und Einkaufstipps über virtuelle Pinnwände. Auf der Plattform können Nutzer ihre Bildersammlung mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere können dieses Bild teilen (repinnen), ihren Gefallen daran ausdrücken oder es kommentieren. Seit neuerem gewinnt auch diese Plattform im Online-Marketing, Public Relation und im Social-Media-Marketing zunehmend an Bedeutung. Sogar Facebook, dem derzeit noch größten Social-Traffic-Lieferanten im E-Commerce, wird Pinterest zur Konkurrenz. Auch mit Twitter arbeitet die Plattform zusammen: Inhalte auf Pinterest können, ähnlich wie bei Facebook oder XING, automatisch als Tweets dargestellt werden.

Tipp: Lizenzfreie Fotos, Videos und Vektoren zu guten Konditionen finden Sie hier:

[adsenseyu4]

Weitere Informationen:
Björn Tantau: Content-Marketing mit Pinterest: So holt ihr das Optimum aus dem sozialen Netzwerk, auf: t3n
Pinterest-Tipps und gesammelte Erfahrungen mit Pinterest aus Österreich, auf: networkfinder.cc
Start-Ups bei Pinterest finden Sie unter: www.pinterest.com/dstartups

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.