Professionelles Internetmarketing und Snapchat – (k)ein Widerspruch!

Messenger-Dienst Snapchat als Kanal für Ihr Internetmarketing? Das klingt vielleicht unkonventionell, ist jedoch dann richtig für Ihr Unternehmen, wenn Ihre Zielgruppe hier sehr aktiv ist. Warum also den Dienst nicht in den Marketing-Mix mit aufnehmen? Das macht vor allem jetzt Sinn, weil es mittlerweile schon erste Analyse-Tools für Snapchat gibt.

Professionelles Internetmarketing und Snapchat

Snapchat

Fotollia – Urheber: Julia Tim

Zunächst benötigen Sie – wie auf fast jeder Social Media Plattform – ein eigenes Profil auf Snapchat. Danach posten Sie Ihre Snaps (Schnappschüsse). Doch wie können Sie als Unternehmen messen, wie erfolgreich Ihre Snaps sind, um Ihre Marketing-Aktivitäten entsprechend zu optimieren? Das war lange Zeit nicht oder nur schlecht möglich, weil der Messenger-Dienst auch technisch wohl noch nicht für Unternehmen ausgerichtet ist. Mittlerweile gibt es jedoch erste Anbieter von Tools, die sich auf Snapchat Analytics spezialisiert haben.

Welche Unternehmen nutzen Snapchat schon?

Natürlich die Großen, wie CocaCola oder McDonalds. Doch auch europäische Unternehmen, wie Karstadt Sports, Zalando, Bild, Pro Sieben oder Fußballvereine wie der FC Bayern nutzen Snapchat für Ihr Marketing. Snapchat habe enorm an Popularität gewonnen, aber es war bislang sehr schwer gewesen, das Ganze zu messen, sagt Mick Hansen von Snaplytics. Vor diesem Problem dürften große, internationale Konzerne, wie McDonalds, Starbucks und Co. ebenso stehen, wie mittelständische Unternehmen, die in der App ein eigenes Profil unterhalten und Snaps posten.

Problematik der Analyse

Wer bei Snapchat einen Überblick über die Gesamtentwicklung des Accounts erhalten will, muss sich mit Screenshots und selbst zusammengestellten Excel-Tabellen helfen. Denn das Problem liegt in der Struktur von Snapchat: Nicht nur die Schnappschüsse und andere Inhalte, auch die Abruf- und Interaktionszahlen verschwinden spätestens nach 24 Stunden wieder von der Plattform. Außerdem wird die Summe der Kontakte oder Follower nicht gesondert in Form einer Zahl abgebildet. Neue Analyse-Tools extra für Snapchat wollen hier Abhilfe schaffen.

Beispiel: Analyse-Tool Snaplytics

Snaplytics will das Tracking von Snapchat deutlich erleichtern. Unternehmen und Dienstleistern bietet dieses Software-Tool etwas länger überdauernde Transparenz. Es  zeigt u.a. den Nutzern an, wie viele Follower sie bei Snapchat aktuell haben, wie sich diese Zahl über einen festzulegenden Zeitraum entwickelt hat, wie häufig ihre Snaps und Stories jeweils abgerufen wurden, wie hoch die Completion Rate, also der Prozentsatz der Nutzer, die eine aus mehreren Snaps bestehende Story abgerufen haben, eines Snaps ist und wie viele Nutzer einen Screenshot gemacht haben. Gegen einen Aufpreis, kann man auch zeitversetzt auf Snapchat posten, was gerade für Unternehmen interessant sein dürfte, denn so können auch aufwändiger produzierte Inhalte auf Snapchat gepostet werden. So können Unternehmen zum Beispiel nicht nur mit der App per Smartphone, sondern auch an einem PC Inhalte entwickeln. Ferner lassen sich, je nach (bezahlter) Version von Snaplytics die Daten in Excel exportieren und dann – über eine Schnittstelle – entsprechend der eigenen Bedürfnisse angepasste Reportings erstellen. Wer unverbindlich einmal die Grundfunktionen der App testen möchte, kann dies mit dem Demo-Account des Tools tun.

Tipp der Redaktion: Ihr Marketing-Mix für Ihr Unternehmen braucht frische Marketingkanäle? Dann nehmen Sie einfach mit internetmarketing.at Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Weitere Informationen:

Roland Eisenbrand: Snapchat Marketing: Jetzt kommen die ersten Analytics-Tools, auf: www.xing-news.com
Christian Erxleben: Snapchat-Analyse-Tools auf dem Prüfstand, auf: internetworld.de
Snapchat – App zum Downloaden, auf: snapchat.com
Demobeispiele für Werbung in Snapchat Videos, auf: snapchat.com